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Dipl.-Ing. (FH) Gerhard Häußermann

Vorstandsvorsitzender des Förderkreises für Technologietransfer

Mozartstraße 36
74211 Leingarten

Tel.: +49 7131 401949
Fax: +49 7131 404382

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Grußwort
des Vorstandsvorsitzenden
Gerhard Häußermann

Die Globalisierung der Weltwirtschaft lässt unseren Planeten kleiner werden. Das Internet und die vernetzten Computersysteme lassen die Zeit für Informationen rund um den Globus von Jahren, Monaten, Wochen und Tagen auf Sekunden schrumpfen.

Die bevölkerungsreichen Entwicklungs- oder Schwellenländer werden industrialisiert. Sie haben im Verhältnis zu Europa in unbegrenzter Menge billige Arbeitskräfte. Es werden dort, speziell in China, Indien und Malaysia, Naturwissenschaftler und Ingenieure ausgebildet in Mengen, die unsere Vorstellungen übersteigen (mehr als das Zehnfache gegenüber Deutschland!).

Unsere Wertvorstellung, dass eine Erfindung oder überhaupt geistiges Eigentum einen hohen ideellen und letztlich auch einen Geldwert darstellt, ist den Menschen in Fernost fremd. Ein Kopieren unserer Technik ist selbstverständlich, mehr noch, man ist der Meinung, man ehrt die Leute oder die Firma, indem man die Geräte nachbaut. Patente können dort fast nicht geschützt werden. Selbst Weltkonzerne können sich nicht wehren.

Was tun, um in diesem erbarmungslosen Konkurrenzkampf zu überleben? Wir Europäer sind Individualisten und kreativer. Diese Fähigkeiten gilt es zu nützen und auszubauen: Wir müssen daher noch mehr in die Ausbildung der Naturwissenschaftler und Ingenieure investieren und durch Begeisterung der studierwilligen Jugend für die Technik dafür sorgen, dass die Hochschulen den Unternehmen eine weit höhere Zahl an Absolventen zur Verfügung stellen können als bisher.

Die Kommunikation zwischen Universitäten, Hochschulen, Steinbeiszentren, Industrie und Handwerk muss intensiver genutzt werden. Dieses Wissen zielgerecht und effizient einzusetzen, ist eine der Aufgaben des Förderkreises für den Technologietransfer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken e. V. Denn der gebündelte Einsatz dieses hohen Wissensstands wird es ermöglichen, dass wir den technologischen Vorsprung, den wir uns erarbeitet haben, erhalten und weiter ausbauen können.

Nach einer aktuellen Veröffentlichung der Europäischen Union ist Baden-Württemberg in der EU die Nummer Eins in der F&E. Hier wiederum ist der Regierungsbezirk Stuttgart, zu dem Heilbronn und die Region Franken gehören, führend. Wenn es uns gelingt, diese Position zu halten und weiter auszubauen, werden langfristig auch die Arbeitsplätze und der Lebensstandard gesichert.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Häußermann